Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für das „Deutschland Military Tattoo“

 

1. Veranstalter

 

ART.EMIS Entertainment GmbH, Wendensteig 101, D-14476 Potsdam, Tel: +49 (0) 33201 – 45 838, Fax: +49 (0) 33201 – 45 839 e-Mail: office(at)art-emis.com.

Geschäftsführung: Ulrich Lautenschläger 

 

Handelsregister: 25001P des Amtsgerichts Potsdam

 

 

2. Geltung der AGB

 

Das „Deutschland Military Tattoo“ wird an folgenden Spielstätten veranstaltet:

 

- Loreley Freilichtbühne, Auf der Loreley, 56346 St. Goarshausen

- Festhalle Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt/Main

- GETEC-Arena, Berliner Chaussee 32, 39114 Magdeburg

- Arena Schloss Kaltenberg, Schloss Straße 8, 82269 Kaltenberg

 

 

Die AGB gelten für die Veranstaltungen an diesen Spielstätten.

 

Die AGB gelten ferner zwischen dem Käufer einer Eintrittskarte für eine Veranstaltung des „Deutschland Military Tattoo“ („Besucher“) und der Veranstalterin ART.EMIS Entertainment GmbH („Veranstalter“). Durch den Kauf einer Eintrittskarte bei autorisierten Ticket-Vermarktern schließt der Besucher mit dem Veranstalter einen Veranstaltungsvertrag und erwirbt ein Besuchsrecht der Veranstaltung.

 

Jeder Besucher erkennt die Rechte und Pflichten in diesen AGB an.

 

Jeder Besucher erkennt die örtlichen Bestimmungen der jeweiligen Spielstätte an.

 

 

3. Weiterverkaufsverbot, Vertragsstrafe

 

Der Veranstalter stimmt der Übertragung des Besuchsrechts auf einen Dritten grundsätzlich zu, es sei denn,

 

- gegen den Dritten besteht ein Hausverbot an einer der Spielstätten.

 

- das Besuchsrecht wird zu einem höheren Preis als dem Nennpreis der Eintritts-

  karte übertragen, bzw. es handelt sich um einen gewerblichen oder einen

  kommerziellen Weiterverkauf.

 

- der Verkauf wird von nicht autorisierten Dritten, insbesondere Internet-Dienst -leistern vermittelt oder über nicht autorisierte Dritte durchgeführt oder von nicht autorisierten Dritten abgewickelt, insbesondere auf vom Veranstaltern nicht autorisierten Marktplätzen und von Ticketverkäufern im Internet.

 

- es handelt sich um Veräußerungen zu Zwecken von Werbung oder im Rahmen nicht autorisierter Reisepakte.

 

- es handelt sich um Bonuszugaben im Rahmen von Gewinnspielen.

 

Jeder Besucher, der Eintrittskarten unter Verstoß gegen vorstehende Zustimmungsvoraussetzungen weitergibt, zahlt dem Veranstalter eine angemessene Vertragsstrafe in Höhe von 1.000 EUR je vertragswidrig angebotener Eintrittskarte bzw. angebotenem Besuchsrecht. Bei einem Verstoß gegen vorstehendes Verbot ist der Veranstalter berechtigt, das Besuchsrecht zu entziehen, bzw. die Eintrittskarte einzuziehen.

 

 

4. Einlass, Einlasskontrolle

 

Der Zutritt zu einer der Veranstaltungen ist nur mit gültiger Eintrittskarte möglich.

Zeitpunkt des Einlasses: siehe Homepage der einzelnen Veranstaltungen unter

https://www.deutschland-tattoo.eu/

 

Bei Zutritt zu den Spielstätten gelten die Bedingungen für die Zutrittsberechtigung

und Sicherheitsbestimmungen der jeweiligen Spielstätte. Der Ordnungsdienst kann nach diesen Bestimmungen an der jeweiligen Spielstätte eine Taschenvisitation vornehmen. Die Besucher erklären sich aus Gründen der allgemeinen Sicherheit damit einverstanden.

 

Der Veranstalter behält sich das Recht vor, einem Besucher den Einlass aus wichtigem Grunde zu verweigern. Als wichtiger Grund gilt insbesondere, aber nicht abschließend, ein offensichtlich stark alkoholisierter Zustand des Besuchers oder wenn der Besucher erkennbar unter Drogeneinfluss steht. Bei Verletzung des Jugendschutzes wird der Einlass ebenso verweigert.

 

Besteht ein wichtiger Grund für die Einlassverweigerung, verlieren die Eintrittskarten ihre Gültigkeit, der Eintrittspreis wird nicht erstattet.

 

 

5. Hausrecht

 

Das Hausrecht wird vom Veranstalter sowie dem Ordnungs- und Sicherheitspersonal der Spielstätten ausgeübt. Den Weisungen des Ordnungs- und Sicherheitspersonals in den jeweiligen Spielstätten ist Folge zu leisten.

  

Es ist verboten:

 

- bauliche Anlagen, Wände, Sachen etc. der Spielstätten zu bemalen, zu besprühen oder zu beschmutzen.

 

- ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Veranstalters gewerblich Handel zu treiben, Marketing-Aktionen oder Werbemaßnahmen durchzuführen.  

Werbemaßnahmen gleich welcher Art, d.h. Bewerbung eines Produkts, einer

Dienstleistung, eines Unternehmens oder einer Marke, sowie das Anbringen von Dekorationen und sonstigen Gegenständen in den Spielstätten sind grundsätzlich untersagt.

 

- Bereiche und Räume zu betreten, die für Besucher nicht freigegeben sind.

 

- ohne vorherige schriftliche Genehmigung Foto-, Film- oder Videokameras sowie sonstige Aufnahmegeräte bei einer der Veranstaltungen zu nutzen, die nach ihrer Ausstattung, Art und Größe offensichtlich nicht nur dem privaten Gebrauch dienen.

 

Fotografieren für den privaten Gebrauch mit Handys ist gestattet. Die Persönlichkeitsrechte Dritter sind dabei jederzeit zu wahren. Das Herstellen von Film- oder Tonaufnahmen jeglicher Art sowie deren Veröffentlichung online oder offline ohne Genehmigung des Veranstalters ist verboten.

 

Besucher, die gegen vorstehende Verhaltensregeln oder Verhaltensgebote verstoßen oder verstoßen haben, kann der Veranstalter aus der Spielstätte verweisen und ihnen ein Hausverbot erteilen.

 

 

6. Absage oder Abbruch einer Veranstaltung; Programmänderungen

 

Wird eine Veranstaltung des „Deutschland Military Tattoo“ abgesagt, besteht ein Anspruch auf Erstattung des Eintrittspreises ohne Vorverkaufsgebühr.

 

Im Falle von Programmänderung hat der Besucher keinen Anspruch gegen den Veranstalter, solange sich diese Änderungen in einem gewissen Rahmen bewegen und der Gesamtcharakter der Veranstaltung gewahrt bleibt.

Änderungen wird der Veranstalter rechtzeitig auf der Homepage bekannt geben:

https://www.deutschland-tattoo.eu/

 

Besonderheit für das „Deutschland Military Tattoo“ auf der Loreley und in Kaltenberg:

 

Die Veranstaltung wird bei jeder Witterung durchgeführt. Sollten die Witterungsumstände jedoch Gefahr für Leib, Leben oder Gesundheit für Besucher, Künstler oder Personal befürchten lassen, wird die Veranstaltung sofort abgebrochen. In diesem Fall sowie bei Abbruch aus sonstigen Gründen höherer Gewalt, aufgrund behördlicher Anordnung oder gerichtlicher Entscheidung, besteht kein Rückvergütungs- oder Schadensersatzanspruch, es sei denn, dem Veranstalter kann Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden.

 

 

7. Jugendschutz

 

Für jede Veranstaltung gelten die Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz der Jugend in der Öffentlichkeit.

 

hier könnte man den Zutritt auf ein gewisses Alter begrenzen.

Achtung: könnte kontraproduktiv sein gegenüber dem Slogan: eine Show für Jung und Alt bzw. eine Show von 7 bis 70-

  

8. Gesundheitsbeeinträchtigung durch Lautstärke

 

Dem Besucher ist bewusst, dass bei musikalischen Veranstaltungen dieser Art

eine Gefahr von möglichen Gesundheitsschäden, insbesondere Hörschäden bestehen kann. Der Veranstalter sorgt durch geeignete technische Ausstattung,

Lautstärkenbegrenzung dafür, dass der Besucher vom Schallpegel der Darbietungen keinen Schaden nimmt.

 

 

9. Haftungsbeschränkung

 

Der Veranstalter, seine gesetzlichen Vertreter oder seine Erfüllungsgehilfen haften nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

 

Von der vorstehenden Haftungsbeschränkung unberührt bleibt die Haftung des Veranstalters für anfängliche Unmöglichkeit und für die Verletzung vertragswesentlicher Pflichten auch bei einfacher Fahrlässigkeit, jedoch begrenzt auf den vorhersehbaren und vertragstypischen Schaden. Ansprüche für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz bleiben von der vorstehenden Beschränkung unberührt.

  

10. Recht am eigenen Bild

 

Der Veranstalter und durch ihn beauftragte Dritte sind berechtigt, im Rahmen der Veranstaltungen Bild-, Ton- und Bildtonaufnahmen der Besucher ohne Vergütung für die abgebildeten Personen herzustellen und diese in jeder Art und Weise umfassend in allen bekannten und zukünftigen Medien auf Ton- oder Bildtonträger zu nutzen oder nutzen zu lassen, insbesondere zur Berichterstattung in Medien (einschl. Internet). Dies schließt die Bewerbung des „Deutschland Military Tattoo“, die Sponsorenakquise und alle sonstigen Geschäftstätigkeiten des Veranstalters und seiner verbundenen Unternehmen ein. Sämtliche Rechte dürfen auch zu vorstehenden Zwecken auf Dritte übertragen werden.

 

 

11. Anwendbares Recht; Sonstiges

 

Es gilt ausschließlich deutsches Recht.

 

Der Veranstalter behält sich vor, die AGB jederzeit zu ändern

 

 

Potsdam, den 18.02.2017